WIEDERUM STARKER AUFTRITT

Wie bereits die ganze Sommersaison, treten die Teammitglieder mit starken Rennauftritten auf. Nach diversen Podestplätzen bei nationalen und internationalen Rennen konnten auch gestern wieder Siege und Podestplätze gefeiert werden.

 

Im kleinen aber feinen Nachwuchsfeld brillierte ein weiteres Mal Noah Obrist mit top Platzierungen. Das Scratch konnte er für sich entscheiden, die beiden Ausscheidungsrennen beendete er jeweils auf Rang Zwei.

 

Dazu wurden gestern Abend in Zürich-Oerlikon auch die Meisterschaften im Scratch und Punktefahren durchgeführt. Leider mussten unsere Fahrer aus Gründen der Landesverteidigung verzichten. Cyrill Steinacher wie auch Patrick Bachofner befinden sich momentan in der Rekrutenschule. Beiden haben aber auch nicht zum engen Favoritenkreise gezählt.

 

Bei den Damen wurde ein UCI C2 Omnium ausgetragen. Das gut besetzte Feld wurde von der Schweizer Favoritin Andrea Waldis angeführt. Und Sie setzte dem Abend auch den Akzent auf. Aufmerksam und geschickt kontrollierte Andrea ihre Konkurrenz. Am Ende musste sich sich nur von der starken Neuseeländerin Buchanan Rushlee knapp geschlagen geben. Mit diesem starken zweiten Rang konnte Waldis weitere wichtige UCI-Punkte auf dem Wege nach Tokyo 2020 sammeln.

 

© cupnetphoto / Peter Mettler – Rider Andrea Waldis


BESSER KANN ES NICHT LAUFEN

Auf die Frage, wie sich 6 Medaillen innerhalb von 5 Tagen anfühlen, meinte Matthias Minder trocken: „Im Sprint wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber Bachofner wurde zweimal behindert und dies wurde nicht geahndet. So wurde er undankbarer Vierter. Da hätte es vielleicht sogar ein komplettes Podest wie im letzten Jahr geben können“, und hängt dann schmunzelnd an, „aber was die Fahrerinnen und Fahrer gezeigt haben, egal ob mit oder ohne Podestplatz, war natürlich super!“

 

Doch der Reihe nach: nachdem am vergangenen Dienstag, 11.06.19, in Oerlikon auf der Traditionsbahn die Meisterschaften im Keirin und Ausscheidung über das Oval gingen, waren die Team-Fahrer am Wochenende 14.& 15.06.19 in Aigle an den Nationalen Wettkämpfen.

 

In den Disziplinen 1000m, Sprint, U19 Omnium, Scratch Damen und Punktefahren Damen wurden die neuen Medaillen-Träger gesucht. Die Fahrer vom TrackTeam BE electric RV Zürich gehörten dabei zu den Favoriten. Und sie wurden ihren Rollen gerecht:

 

Dreifach-Meister darf sich dieses Jahr Marc Frossard nennen. Im Keirin, 1000m und Sprint war er klar der beste Starter. Zweimal Gold durfte sich Andrea Waldis umhängen lassen. Sie liess ihren Gegnerinnen weder im Scratch noch im Punktefahren eine Chance.

 

Bei den U19 Fahrern konnte sich Gian Hüglin nicht in den TopTen klassieren. Dies war aber auch nicht das Ziel, kämpfte er doch vor seiner ersten Meisterschaft noch immer mit einer hartnäckigen Erkältung.

 

Im Ausscheidungsrennen wurde Cyrill Steinacher starker Fünfter. Am Wochenende war er anschliessend in Gippingen an den U23 Strassenmeisterschaften am Start.

 

Nun heisst es aber den Fokus nach vorne, für Frossard und Waldis stehen die Europameisterschaften auf dem Terminkalender. Für die jungen Wilden die nächsten Abendrennen in Zürich-Oerlikon.

 

© cupnetphoto / Peter Mettler – Rider Frossard Marc


WENN DIE JUNGEN SCHNELL WERDEN

Was passiert, wenn ein U17-Fahrer eine Runde von 333.3m unter die Räder nimmt? Gestern, 11.06.19, gab Noah Obrist darauf die Antwort: man ist schneller als die gestandenen Elite-Fahrer…..

 

An den Abendrennen auf der offenen Rennbahn fuhren Elite wie U17/Damen ein Rundenzeitfahren. Die beiden Kategorien wurden zwar einzeln gewertet, aber nur gerade Oliver Weber (25.900sec), Vize-Meister in 1000m, war schneller wie der schnellste Nachwuchsfahrer Noah Obrist (26.030). Somit war er schneller als Fahrer wie Jan Freuler oder Robin Ender, etc.

 

Der zweite Höhepunkt gestern Abend war die Entscheidung um den Keirin-Schweizermeistertitel. Nach zwei Jahren mit Edelmetall konnte sich Marc Frossard dieses Jahr klar durchsetzen und den Titel verdient umhängen. Er klassierte sich vor den Fahrern Nico Selenati und Martin Ruepp. Bereits im Vorlauf überzeugte er mit einem zweiten Rang, nachdem er Ausgangs Zielkurve noch eingeklemmt war. Im Final liess er nichts anbrennen und beschleunigte die letzte Runde kontinuierlich.

 

„Für Marc viel ein riesiger Stein vom Herzen, musste er sich als Sprint-Spezialist doch die letzten Jahre mit den Ehrenplätzen abgeben. Ich mag Ihm diesen Sieg von Herzen gönnen und hoffe nun, dass sich der Höhenflug auch am kommenden Freitag und Samstag im 1000m und Sprint weitersetzt“, so die Worte von Coach Matthias Minder.

 

Wir drücken jedenfalls dem ganzen Team die Daumen, dass in Aigle bei den Frauen, den U19 und den Sprintern wiederum Topplatzierungen und Medaillen möglich sind!

 

© cupnetphoto / Peter Mettler – Rider Frossard Marc


PERFEKTER SAISONSTART

Die Saison für das Team hat anfang Mai in Zürich begonnen. Bei sehr kühlen Temperaturen kamen die Fahrerinnen und Fahrer des Teams aber schnell auf Betriebstemperatur.

 

Bereits am ersten Rennabend konnten die ersten Podestplätze realisiert werden. So fuhr Andrea Waldis im ersten Rennen auf den Rang Zwei.

 

Am zweiten Abend, 14.05.19, konnte sich dann Noah Obrist sein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk überziehen. Nach einem überzeugenden Ausscheidungsfahren konnte er sich als Sieger feiern lassen. Gleichzeitig übernahm Noah das Leadertricot im Elektro Zürichsee-Cup.

 

Bereits diesen Dienstagabend, wenn das Wetter denn will, wird er dieses ein erstes Mal verteidigen. Zusätzlich wir mit Marc Frossard der Sprinter des Teams sich bei einem ersten Keirin mit den Nationalen Kollegen vergleichen.

 

Bild: © cupnetphoto / Peter Mettler – Rider Obrist Noah